Ab aufs Fahrrad

Nun endlich wird es Zeit, dass ihr auch hier wieder mal ein paar Zeilen zu lesen bekommt. Manchmal braucht man für einen Schritt gute Freunde. Da mein Fahrrad dringend eine notwenige Reparatur brauchte, machten sich eine Freundin und ich auf den Weg (Bremse, Rad, Licht). Zwei Tage später konnte ich es wieder von der Reparatur abholen und wunderte mich das schon nach hundert Metern etwas klemmte und schließlich die Kette absprang. Trotz das ich noch in der Nähe der Werkstatt war fuhr ich weiter. Ich hatte eine kleine Tour geplant. Immer wieder traten Probleme auf, die ich jedoch bewusst versuchte zu ignorieren. Wird schon werden, dachte ich mir. Als ich mein Fahrrad am übernächsten Tag wieder aus dem Keller holte um zum Gebet zu fahren, machte mein Fahrrad wieder kurz vor der Werkstatt schlapp, Kette ab,… Natürlich hätte ich die Kette wieder draufgemacht, wenn es nicht wieder so unmittelbar an der Werkstatt passiert wäre. Würde ich diesmal lernen? Also machte ich mich diesmal tatsächlich auf den Weg in die Werkstatt und dort war klar, dass man bei der Reparatur vergessen hatte, dass Rad festzuziehen. Ich bin Gott dankbar, dass er mich zweimal hat vor der Werkstatt gestoppt, ansonsten hätte ich wohl nicht reagiert. Es ist doch ein Wunder wie Gott ein immer wieder bewahrt, auch vor der eigenen Dummheit. Ich hätte ja schon längst mal mein Fahrrad untersuchen können. Nun düse ich schon seit ein paar Tagen durch die Stadt, versuche die ganzen Fahrradschilder wahrzunehmen und mich zwischen Bordsteinkante und Straßenbahn durchzuschlängeln. Halle gilt als nicht so die gute Stadt für Radfahrer, aber es gibt ja auch nicht wirklich Parkplätze in der Innenstadt.